Verantwortung,
die man sieht.
Und die man prüfen kann.
Seit 1986 ist Nachhaltigkeit für PHARMOS NATUR kein Programm, sondern unternehmerische Grundlage. EMAS-validiert, biozertifiziert, Mitglied bei Biodiversity in Good Company — mit Zahlen, die wir offenlegen.
Wer mit Heilpflanzen arbeitet,
schuldet der Natur etwas zurück.
Pharmos Natur ist 1986 aus einer Heilungserfahrung mit einer Pflanze entstanden. Diese Herkunft prägt das Unternehmen bis heute. Wer mit Heil- und Verjüngungspflanzen arbeitet, muss die Bedingungen, unter denen sie wachsen, ernster nehmen als ihre Anwendung. Denn ein Anbau, der den Boden ausbeutet, eine Lieferkette, die niemanden ernährt, oder eine Verpackung, die die Welt belastet, hebt am Ende auf, was die Pflanze leisten soll.
Für uns heißt Nachhaltigkeit deshalb nicht: Verzicht an einer Stelle, während an anderer Stelle weitergewirtschaftet wird wie bisher. Sie heißt: jede Entscheidung im Lichte der natürlichen Zusammenhänge treffen. Vom Acker bis zur Abfüllung, vom Glasflakon bis zum Versand, von der Mitarbeiterzahl bis zur Energie, die das Haus in Bernried braucht.
Diese Haltung ist nicht selbstverständlich in der Naturkosmetik-Branche. Sie ist auch nicht einfach. Aber sie ist die Voraussetzung dafür, dass die Marke das Versprechen halten kann, das in ihrem Namen steckt: Natur, die wirkt.
Margot Esser-Greineder„Pflanzen können wahre Wunder bewirken. Wer mit ihnen arbeitet, hat eine Verantwortung — für die Pflanze, für die Menschen, die sie anbauen, und für die Erde, auf der sie wächst.“
Pflanzen wachsen
nicht in Katalogen.
Sondern bei Menschen.
Hinter jeder PHARMOS NATUR Rezeptur stehen rund 200 Bauernfamilien weltweit. In Yucatán und Campeche, dem Maya-Gebiet in Süd-Mexiko. An der Pazifikküste Ecuadors. In Indien, in Nepal, im Oman, in den Alpen. Überall arbeiten wir mit lokalen Familien zusammen, die ihr Anbauwissen aus Generationen einbringen.
Die Pflanzen wachsen ausschließlich in biozertifizierter Mischkultur — nicht in Monokultur. Das bedeutet konkret: Verschiedene Pflanzen werden auf demselben Acker kombiniert. Das schont den Boden, stärkt die Pflanzen gegenseitig und hält das ökologische Gleichgewicht im Anbaugebiet stabil. Mischkultur ist arbeitsaufwändiger als Monokultur. Sie ist aber das Fundament dafür, dass die Pflanze ihre volle Kraft entwickelt.
Zwei Grundsätze prägen unsere Partnerschaften: Faire Bezählung über dem Marktpreis und langfristige Abnahme. Damit Familien planen können. Damit Kinder zur Schule gehen können. In Ecuador unterstützen wir über den Verein Ecuador-Aid seit Jahren konkrete Projekte: Schulen, Gesundheitsversorgung, Kindergärten in den Anbaudörfern. Eine Lieferkette ist für uns kein logistisches Konstrukt — sie ist ein Netz von Menschen.
Für den weiteren Horizont sind wir Partner der Initiative AMAZONICA. Sie verbindet uns mit indigenen Gemeinschaften im Amazonasgebiet. Dort lernen wir, was es bedeutet, Verantwortung in Generationen zu denken. Vier Jahrzehnte unternehmerische Planung sehen aus dieser Perspektive bescheiden aus.
Was wir konkret tun.
Und in Zahlen offenlegen.
Seit 2020 nutzen wir EMAS als Rahmen für unser betriebliches Umweltmanagement. Jede jährliche Validierung wird extern geprüft. Das macht unsere Umweltleistung dokumentiert und vergleichbar. Hier eine Auswahl der wesentlichen Hebel und Fortschritte:
Emissionen entlang der Lieferkette. Durch Optimierungen bei Ernte, Handhabung, Transport, Lagerung und Produktionsplanung konnten wir die Emissionen im Rohstofftransport innerhalb eines Jahres deutlich senken — von 87 Tonnen CO₂e (2024) auf 67 Tonnen CO₂e (2025). Eine Reduktion um rund 23 % in zwölf Monaten.
Energie am Standort Bernried. Wir beziehen anteilig Ökostrom, eine PV-Anlage liefert eigene erneuerbare Energie, und wir haben den Wechsel zu nachhaltigeren Strom- und Gasanbietern vollzogen. Energieeinsatz, technische Prozesse und Materialströme werden systematisch erfasst.
Materialien. Unser Büropapier ist seit 2020 vollständig FSC-zertifiziert. Verpackungen entwickeln wir schrittweise auf Kreislauffähigkeit und Ressourcenschonung weiter. Konkret: Cremes werden in Glasflakons mit lebensmittelzertifiziertem Polyethylen-Innenbeutel angeboten. Der Beutel lässt die Creme bis zum letzten Tropfen verwenden — und ist nach dem Gebrauch vom Glas trennbar für eine saubere Mülltrennung. Öle sind in recycelbaren Glasflakons mit Dosierspendern.
Herstellung in Deutschland. Alle Produkte werden in Deutschland abgefüllt — in kleinen Chargen, mit unserem eigenen wirkstoffbewahrenden Herstellungsverfahren. Das reduziert Transportwege und hält die Qualitätskontrolle nah am Produkt.
von 87 t (2024)
jährlich extern geprüft
seit 2020
weltweit als Partner
Sieben Siegel.
Jedes mit einer eigenen Prüfung.
Jede Zertifizierung steht für eine bestimmte Anforderung — und wird von unabhängigen Stellen extern geprüft. Im Folgenden erklären wir kurz, was jedes Siegel allgemein bedeutet (Was ist das?) und was es konkret für PHARMOS NATUR heißt (Was bedeutet das für uns?).
Aus der EMAS-Umwelterklärung 2026„Wirtschaftliches Handeln bedeutet immer auch Verantwortung für das Ganze. Je bewusster wir handeln, desto größer wird die Möglichkeit, tragfähige Perspektiven zu schaffen.“
Was wir uns vornehmen.
Bis 2030.
EMAS verlangt mehr als die Dokumentation des Ist-Zustands. Es verpflichtet zur Definition messbarer Ziele und zur ehrlichen Berichterstattung über Fortschritte und Rückschritte. Unsere Umwelterklärung 2026 formuliert vier zentrale Vorhaben:
1. Emissionen weiter senken. Die Reduktion im Rohstofftransport (87 → 67 t CO₂e) zeigt, dass im logistischen Prozess substanzielle Hebel liegen. Wir arbeiten an einer weiteren Verringerung — insbesondere durch Bündelung von Sendungen, optimierte Lagerhaltung und sukzessive Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität.
2. Verpackungslösungen weiterentwickeln. Glas bleibt unser Standard. Für die Bereiche, in denen heute noch Mehrkomponenten-Lösungen verwendet werden, prüfen wir bis 2030 vereinfachte Aufbauten mit höherer Recyclingquote.
3. Energieeffizienz steigern. Am Standort Bernried setzen wir auf die Kombination aus PV-Erzeugung, Ökostrombezug und kontinuierlicher Effizienzprüfung der Produktionsanlagen. Ziel ist die Senkung des spezifischen Energieverbrauchs je produzierter Einheit.
4. Biodiversität im Anbau präziser erfassen. In den nächsten Jahren ergänzen wir unsere Anbau-Daten um konkrete Biodiversitäts-Indikatoren: Bodenfruchtbarkeit, Artenvielfalt auf den Anbauflächen, Erhaltung lokaler Saatgut-Vielfalt. Diese Daten fließen in unseren Fortschrittsbericht bei Biodiversity in Good Company ein.
Für uns heißt Fortschritt nicht: ein neues Programm präsentieren. Sondern: das, was wir tun, mit Zahlen belegen und konsequent weiterführen.
Die Marke, die Philosophie, die Geschichte – in 40 Jahren entstanden, in einer Haltung verankert.
Welche Pflanzen hinter unseren Produkten stehen – und warum gerade diese Verbindung wirkt.
Die Geschichte von Margot Esser-Greineder – und warum sie 1986 PHARMOS NATUR gegründet hat.





